Warum Wohnen in Solingen zur Frage der Lage geworden ist
Wohnungsbau in Solingen: Warum fehlender Neubau den Markt verschärft
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Ohligs boomt, die Innenstadt hinkt hinterher. Der Solinger Wohnungsmarkt folgt eigenen Regeln – und verschärft soziale Unterschiede. ST-Redakteur Philipp Müller kommt mit den Experten zu einem klaren Fazit: Ohne Neubau bleibt das Problem bestehen.
Solingen. Der Solinger Wohnungsmarkt zeigt ein deutliches Gefälle zwischen den Stadtteilen. Besonders Ohligs profitiert von Lage, Infrastruktur und Anbindung – und wird entsprechend stark nachgefragt. Gleichzeitig bleibt der Markt insgesamt angespannt, vor allem wegen fehlender Neubauten.
In diesem Umfeld agiert die Solinger Immobilienbranche. Sie verweist auch auf den Zusammenhang, dass Lage und Zustand der Häuser und Wohnungen entscheidend für den Mietzins sind.
Schlapper „Bau-Booster“ hilft nicht
Der Bund hatte zuletzt mit dem „Bau-Booster“ Instrumente vorgelegt, die Wirkung zeigen sollen – bisher verpufft das aber. In der Stadt Solingen gibt es das „Handlungskonzept Wohnen“. Es fordert auch Tausende neue Wohnungen. Eine Herkulesaufgabe, wie sich zeigt. Fazit: Ohne Neubau bleibt alles Stückwerk. Und eine Frage bleibt offen: Warum gelingt in der Innenstadt nicht, was in Ohligs funktioniert?
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Die teils dreistelligen Bewerberzahlen auf Mietangebote spiegeln die aktuelle Nachfrage zwar wider, sagen aber wenig über die tatsächliche Vermietungssituation aus. Denn auch das gehört zur Wahrheit: Viele Anfragen sind wirtschaftlich nicht tragfähig, weil sich die Anfragenden die Wohnungen aus verschiedenen Gründen gar nicht leisten können.
Klar wird auf einer anderen Seite aber auch dies: Bezahlbarer Wohnraum unter 10 Euro pro Quadratmeter ist weiterhin vorhanden, jedoch häufig nur in weniger attraktiven Lagen oder mit Abstrichen beim Zustand der Immobilien.
