AfD-Wahlkampagne in Sachsen-Anhalt: Sonnenaufgang, Simson und „Remigration“

AfD-Wahlkampagne in Sachsen-Anhalt Sonnenaufgang, Simson und „Remigration“

Magdeburg: Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD Sachsen-Anhalt.

Analyse | Magdeburg · Fröhlich, zugewandt, mit KI-Sonnenaufgängen auf den Plakaten – so präsentiert sich AfD-Kandidat Siegmund nach außen. Sein Regierungsprogramm aber zeigt, welche radikalen Umwälzungen er plant.

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Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung seiner Wahlkampagne bleibt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in seiner üblichen Rolle: fröhlich, zugewandt – Charmeoffensive anstelle von Provokationen. Die Plakate, die ihm in Sachsen-Anhalt zur Macht verhelfen sollen, sprechen da eine andere Sprache: „Bürokraten vom Acker jagen“ heißt es da, „Abschieben ab Minute eins“ oder „ein Leben ohne GEZ“. Etwa 50.000 davon sollen im Bundesland aufgehängt werden. Eines seiner Lieblingsplakate sei das mit der Aufschrift: „Ein Land ohne Illegale“. Das Motto, das alle gemeinsam haben, lautet „Alles ist möglich.“ Der 35-Jährige schickt sich an, der erste AfD-Ministerpräsident Deutschlands zu werden.

„Es beginnt hier“, zitiert Siegmund ein weiteres Plakat. Von Sachsen-Anhalt aus müsse „die blaue Welle durch das ganze Land rollen“, sagt er. Sachsen-Anhalt sei dabei nur der erste Schritt. „Uns geht es um Deutschland. Die Bürger sollen........

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