AfD in Sachsen-Anhalt: Was Ulrich Siegmund für den Wahlsieg plant

AfD in Sachsen-Anhalt Was Ulrich Siegmund für den Wahlsieg plant

Ulrich Siegmund will erster AfD-Ministerpräsident werden.

Analyse | Berlin · Im Juni plant Ulrich Siegmund eine Fahrt mit Bürgern auf dem DDR-Kult-Moped Simson zum Grillen in Tangermünde. Der AfD-Spitzenkandidat präsentiert sich in Sachsen-Anhalt als Kümmerer, schafft Bürgernähe – und platziert dabei seine radikalen Botschaften.

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Neben den Schimpftiraden Alice Weidels oder den kalkulierten Tabubrüchen Björn Höckes wirkt Ulrich Siegmund wie der gut gelaunte Typ von nebenan: Mit breitem Lächeln und einer zugewandten Art zeigt er sich als Kümmerer, nahbar und pragmatisch. Doch wirbt er mit seiner vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD für Inhalte, die deutlich radikaler sind, als seine Auftritte vermuten lassen. Der Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt will nach der Wahl am 6. September mit seiner „Vision 2026“ erster AfD-Ministerpräsident werden.

Und der 35-Jährige geht äußerst planmäßig vor. Er möchte alleine........

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