Nach der Landtagswahl: Fünf Lehren aus dem Wahlergebnis in Rheinland-Pfalz |
Nach der Landtagswahl Fünf Lehren aus dem Wahlergebnis in Rheinland-Pfalz
Analyse | Berlin · Nach der Wahl in Rheinland-Pfalz sortieren sich die Parteien neu, die schwarz-rote Koalition sucht jetzt einen gemeinsamen Weg bei der geplanten Reformagenda. Das sind fünf Lehren aus dem Urnengang.
Sie können zufrieden sein: Wahlsieger Gordon Schnieder (l.) und Kanzler Friedrich Merz am Montag in der Berliner CDU-Zentrale.
Am Tag nach der Wahl betrieben die einen im Willy-Brandt-Haus das große Wundenlecken, die anderen empfingen im Konrad-Adenauer-Haus den Wahlsieger mit großem Applaus. Kaum eine Landtagswahl hat in letzter Zeit derartige Folgen für die Politik mit sich gebracht wie die in Rheinland-Pfalz. Welche Lehren aus dem Urnengang nun gezogen werden müssen.
Im Berliner Konrad-Adenauer-Haus herrschte am Montagmorgen Jubelstimmung, als CDU-Mann Gordon Schnieder den Bundesvorstandssaal betrat. Mit einem so deutlichen Erfolg in Mainz hatte niemand gerechnet. Zugleich richteten am Rande der Gremien viele aber auch ihren Blick auf den Koalitionspartner SPD. „Pfleglich und mit Samthandschuhen“, so ein Vorstandsmitglied, wolle man jetzt zunächst mit der SPD umgehen. Das sei der Tenor gewesen. Der Koalitionspartner dürfe sich aber nicht zu viel Zeit lassen, um sich zu sortieren. „Die........