Fragen und Antworten: Wirbel um Bericht über höheres Rentenalter von 70 Jahren – was ist dran? |
Fragen und Antworten Wirbel um Bericht über höheres Rentenalter von 70 Jahren – was ist dran?
Ein Rentner zählt sein Geld: Die Rentenreform wird Rentnerinnen und Rentner kaum betreffen, jüngere Generationen dagegen schon.
Analyse | Berlin/Düsseldorf · Ein Medienbericht über eine mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent sorgt für heftige Diskussionen. Was Regierung und Ökonomen dazu sagen.
Diese Audioversion wurde künstlich generiert. Mehr Infos | Feedback senden
Was ist die Aufgabe der Kommission?
Wer sitzt in der Kommission?
Was berichtet die „Bild“?
Was sagt die Regierung zu dem Bericht?
Ein Bericht der „Bild“-Zeitung hat am Donnerstag für viel Wirbel gesorgt: Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenreform-Kommission werde empfehlen, das Renteneintrittsalter schrittweise von derzeit 67 auf 70 Jahre anzuheben und gleichzeitig das Rentenniveau von momentan noch 48 auf 46 Prozent des Durchschnittslohns abzusenken, hieß es darin. Die Bundesregierung sowie Mitglieder der Kommission dementierten den Bericht zwar weitgehend. Allerdings dürften einzelne Mitglieder des Gremiums sehr wohl für ein höheres Rentenalter und ein geringeres Rentenniveau werben. Die Kommission soll Ende Juni ihre Vorschläge vorlegen, die das 13-köpfige Gremium per Mehrheitsbeschluss formulieren kann. Die schwarz-rote Regierung will anschließend entscheiden, welche Vorschläge sie für eine Rentenreform übernimmt. Zu der Diskussion die wichtigsten Fragen und Antworten.
Was ist die Aufgabe der Kommission?
Die Bundesregierung hatte das Gremium Anfang des Jahres eingesetzt, um eine Rentenreform vorzubereiten. Ziel ist es, den Anstieg der Beitragssätze zur........