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Aus Schaden wird man – dumm?

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29.08.2026

Dürre, Hitze. Schweißnasse Schlaflosigkeit in Stadtwohnungen. Sorgenvolle Schlaflosigkeit in Bauernhäusern. Die Sonne brennt, Mais verdorrt, Gras wird braun, der Boden hart und rissig, Futter knapp. Eine Milliarde Euro Schaden. Keine abstrakten Klimadaten. Die Klimakrise ist auf den Äckern, in den Wäldern und Ställen angekommen. Nicht als Prognose für 2040, sondern als Rechnung für 2026. Während Interessenvertreter streiten, wer die Rechnung zahlt, wird die Frage, warum sie jedes Jahr höher wird, weggeschoben. Sie wird aber nicht kleiner, weil man sie politisch erst 2050 öffnen möchte.

Bauernvertreter kämpfen um Dürrehilfe. Das ist ihre Aufgabe. Aber wer die kurzfristige Not ernst nimmt, müsste auch deren langfristige Interessen ernst nehmen. Was hilft Bauern ein erkämpfter Zuschuss für den verdorrten Mais, wenn niemand mit derselben Entschlossenheit dafür kämpft, dass sie in zehn Jahren überhaupt noch Mais anbauen können? Die Dürre ist mehr als ein Einkommensproblem. Sie stellt die Frage, welche Landwirtschaft unter den klimatischen Bedingungen noch möglich sein wird. Hier braucht es neue Allianzen, wo jetzt Feindschaften gepflegt werden.

Auf der anderen Seite des „ÖVP-Küchentischs“ klingt es noch........

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