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Keiner will es gewesen sein

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12.10.2026

Es war ein gutes Jahr für die Alternative für Deutschland (AfD) – und es könnte noch besser werden. Gleich zwei Landtagswahlen hat die in Teilen rechtsextreme Partei im September gewonnen, Sachsen-Anhalt mit fast 44, Mecklenburg-Vorpommern mit 38 Prozent der Stimmen.

Das führt zu allerlei Umwälzungen und historischen Momenten, zuletzt am vergangenen Dienstag. In Sachsen-Anhalt wurde mit AfD-Mann Tobias Rausch zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg ein Politiker einer rechtsextremen Partei zum Präsidenten eines Landtags gewählt. Die Mehrheit der Stimmen erhielt er mithilfe des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Doch Rausch hat 48 Stimmen erhalten, und BSW und AfD haben gemeinsam nur 44 Abgeordnete. Wo also kamen die vier zusätzlichen Stimmen her?

Innerhalb der CDU wird seither hektisch nach Schuldigen gesucht, denn die Abweichler kamen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus den Reihen der Konservativen. CDU-Fraktionschef Sven Schulze hatte seinen Leuten die Order ausgegeben, sich zu enthalten, doch das taten insgesamt nur fünf Abgeordnete. Das........

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