Herbert Kickl, hilf uns! |
Angesichts der Herausforderungen der alleraktuellsten von den ganzen aktuellen Krisen, durch die wir zunehmend ramponiert hindurchtaumeln, ist es natürlich schon ausgesprochen schade, dass Österreich noch immer volkskanzlerlos ist. Gerade jetzt, wo wir eine ruhige, ordnende Hand, klares Denken und umsichtiges Handeln sine ira et studio so bitter nötig hätten.
Man stelle sich also zumindest kurz in einem rosigen Tagtraum vor, Herbert Kickl hätte sich nicht vor einem Jahr, indigniert ob des unerklärlichen Ausbleibens eines Angebots, ihn zum unumschränkten Alleinherrscher zu machen, ins Schmollwinkerl gestellt und die vor ihm am Präsentierteller liegenden Schlüssel des Kanzleramts ausgesprochen mutig dort liegen gelassen. Sondern er säße tatsächlich jetzt am Ballhausplatz.
Wie gut es uns da ginge!
Nichts wäre mehr ein Problem! Weil alle im Handumdrehen gelöst! Und vor allem könnte uns der Iran-Krieg so herzlich egal sein, wie er es von Rechts wegen ohnehin zu sein hätte, so weit entfernt von den Mauern der Festung Österreich, wie der stattfindet. Die leidige Sache mit den explodierenden Spritpreisen wäre unter einem Kickl längst kein Thema mehr, niemand würde dank des genialen blauen Modells auch nur einen Cent mehr an der Tankstelle bezahlen. Der dortige heiße Preis würde zwar 3,4 Milliarden – nach blauer Berechnung, also........