Liebe Regierung, die Hütte brennt! |
Gute Nachrichten sind in Österreich so rar geworden, dass man sie am liebsten sofort feiern möchte: Das WIFO prognostiziert für heuer ein Wachstum von 0,9 Prozent, mehr als das Institut ursprünglich erwartet hat. Diese gute Nachricht kommt keine Sekunde zu früh, das Land hatte zuletzt nicht gerade unter einer Erfolgswelle zu leiden. Allerdings wird das zarte Wachstum von einem unangenehmen Geruch begleitet: Es kommt zu einem Drittel vom expandierenden Staatskonsum, nicht zuletzt von den steigenden Gehältern einer unaufhörlich wachsenden Schar von Staatsbediensteten. Der öffentliche Sektor steuert mittlerweile mehr zum jährlichen BIP bei als die Industrie. Erdrückende Regulierung, exorbitant hohe Energiekosten und explodierende Lohnstückkosten entfalten ihre vernichtende Wirkung.
Und was macht der Staat? Er verschuldet sich immer mehr, um mit dem geliehenen Geld jene Wirtschaftsleistung zu erhöhen, die er dann als Erfolg der eigenen Politik verbuchen kann. Das ist so, als würde der Gastwirt einen Kredit aufnehmen, um die halbe Nachbarschaft auf seine Rechnung einzuladen und den vollen Schankraum als Beweis für die blendenden........