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Ein Hund für die Omi

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03.01.2020

Wie gute Absichten total verkannt werden können.

Isabelle und Andreas haben der Omi, also Isabelles Mutter, zu Weihnachten einen Hund geschenkt. Einen entzückenden Welpen. Mia Salome und Anton Sarastro, im Folgenden kurz Mia und Anton, durften ihn aussuchen und ihm einen Namen geben. Sie haben ihn Rollo genannt. Kreativere Vorschläge zur Namensfindung (Skywalker, Dumbledore, Dumbledog) lehnten sie leider ab. Sind halt noch Kinder.

Rollo ist ein Mischlingsrüde und mit zwölf Wochen schon so groß wie ein ausgewachsener Mops, außerdem hat er riesige Pfoten. Er wird einmal ein stattlicher Bursche. Mia und Anton waren selig, als sie ihn mitnehmen durften, ausgelassen kugelten sie mit ihm in den Kinderzimmern herum, ein kleiner Missklang kam allerdings auf, als Rollo Mias Mama Léa-Puppe aus Biobaumwolle in Windeseile in Fetzen riss. So was wird ihm die Omi noch abgewöhnen müssen, sagte Isabelle tröstend.

Dieser Artikel stammt aus profil 2/2020. Das aktuelle Heft können Sie im Handel oder als E-Paper erwerben.

Die Omi war sehr überrascht von ihrem Überraschungsgeschenk, vielleicht reagierte sie deshalb so undankbar. Sie habe sich keinen Hund gewünscht, rief sie (in diesem Jammerton, für den sie berüchtigt ist), sie wolle keinen Hund, Isa und Andi sollten den Hund zurückgeben.

Mia und Anton brachen sofort in........

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