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Die Inquisition hat in der Politik nichts verloren

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20.10.2018

Zehn Tage hat es gedauert. Zehn Tage, in denen er zahlreiche Gespräche geführt habe. Dann trat Beat Villiger vor die Medien und sagte diesen Donnerstag: Er werde sein Amt als gewählter Zuger Regierungsrat fortführen.

Ein anderes Ergebnis war nicht zu erwarten. Der Christlichdemokrat hatte sich vehement dagegen gewehrt, dass eine Strafuntersuchung gegen ihn vor den Wahlen bekannt würde. Als er damit scheiterte, tauchte er zunächst ab. Dann, am Wahlsonntag, legte er dem «SonntagsBlick» eine Affäre und ein uneheliches Kind offen. Verhindern, verwedeln, beichten – so verhält sich keiner, der nicht an seinem Amt hängt.

Und jetzt? Die «Weltwoche» beklagt die «einwöchige Vertuschung» vor dem Wahlsonntag, an der sich auch CVP-Präsident Gerhard Pfister beteiligt habe, «statt im Interesse aller Zuger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auf die kantonale CVP einzuwirken und den Kandidaten zum Verzicht oder doch zu einem........

© Oltner Tagblatt