Über Frieden reden, aber Kurdistan ignorieren |
Seit Beginn des jüngsten Krieges zwischen Iran, den USA und Israel haben das iranische Regime und ihre Stellvertreterkräfte mehr als 700 Mal die Autonome Region Kurdistan im Irak angegriffen – mit Drohnen, Raketen und Geschossen. Ziel dieser Angriffe waren nicht nur politische Organisationen der kurdischen Exilopposition aus dem Iran, sondern auch die zivile Bevölkerung. Selbst nach dem offiziell verkündeten Waffenstillstand gingen die Angriffe weiter: Drohnen attackierten Stützpunkte kurdischer Parteien – Orte, an denen nicht nur Kämpfer, sondern auch Kinder leben.
Angegriffen wurden Städte wie Kirkuk, Sulaymaniyah, Erbil und Halabja. Mindestens 18 Menschen wurden getötet, 95 weitere verletzt. Kritische Infrastruktur wurde beschädigt: Energieanlagen, Flughäfen, Flüchtlingslager, historische Stätten. Unter den Opfern befinden sich Zivilist*innen, die in Wohngebieten getötet wurden, kurdische Peschmerga-Kämpfer*innen, politische Aktivist*innen und Mitglieder iranisch-kurdischer Oppositionsparteien. In den vergangenen Tagen – während offiziell der........