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Eine bedenkliche Nützlichkeitsdebatte

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20.07.2021

Als die Corona-Pandemie begann, war der Kampf behinderter Menschen gegen eine Bevormundung der Politik gerade im vollen Gange. Es ging darum, die Härten, die das sogenannte Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz für Menschen die auf künstliche Beatmung angewiesen sind, abzuwehren. Dabei ging es im Kern darum, dass nicht mehr die Menschen mit Behinderungen selber bestimmen, ob eine künstliche Beatmung zu Hause berechtigt ist, sondern die Krankenkasse. Und die wiederum hat ein Interesse, Geld zu sparen und tendiert daher dazu, Menschen doch lieber in Heimen unterzubringen, wo mehrere Menschen mit einem Beatmungsgerät behandelt werden können. Anstatt dass sie mit Hilfe persönlicher Assistenz selbstbestimmt zu Hause, in den eigenen vier Wänden wohnen können und dort beatmet werden.

Warum ich das erwähne: Der Umgang mit behinderten Menschen in der Pandemie und der Kampf gegen das sogenannte Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz stehen in einem gewissen........

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