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Nein zu einer paternalistischen Mandatsverwaltung

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Israel ist unzufrieden mit dem neuen Exekutivkomitee (Executive Board), das künftig die Geschicke des Gazastreifens lenken soll. Das von US-Präsident Donald Trump erdachte Gremium, niedergelegt in dessen 20-Punkte-Plan, wird eine Art Protektorat errichten, in dem die im Gazastreifen lebenden Palästinenser nichts zu sagen haben. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu stößt sich anscheinend daran, dass auch israelkritische Politiker in dem Gremium einen Platz erhalten sollen, unter anderem der türkische Außenminister Hakan Fidan, der ranghohe katarische Diplomat Ali Thawadi und der ägyptische Geheimdienstchef Hassan Raschad.

Netanjahus Kritik ist wenig verwunderlich, will er doch seit jeher freie Hand bei Entscheidungen, die die von Israel besetzten palästinensischen Gebiete betreffen, und sich von niemandem reinreden lassen – auch nicht von der US-Regierung. Die Palästinenser werden mit........

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