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Macht die Maschinen smart, aber verleiht ihnen weder Selbstbewusstsein noch Affekte

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26.03.2019

Die Maschinen vermehren sich. Und sie rücken uns näher. Der moderne Mensch ist in seiner Lebenswelt umgeben von Apparaten, Algorithmen, Robotern und Geräten, die immer mehr Dinge immer effizienter und angeblich auch intelligenter erledigen. Solange man diese Geräte als dienstbare Geister, an die man Unangenehmes delegieren kann, betrachtet, ergeben sich daraus keine grossen Probleme. Wir könnten diese Maschinen als eine Art Sklaven sehen, die es uns endlich erlaubten, das Leben zu führen, das schon in der antiken Gesellschaft als Ideal gehandelt wurde: ein Leben in Freiheit und ohne Not.

Die Entwicklung aber geht weiter. Autonome Systeme dienen dem Menschen nicht mehr, sondern ersetzen ihn – und dies nicht nur in der industriellen Arbeit oder bei standardisierten Dienstleistungen, sondern zunehmend auch in zahlreichen Bereichen der zwischenmenschlichen Kommunikation und des menschlichen Handelns. Für Aristoteles und nach ihm für........

© Neue Zürcher Zeitung