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Das chronische Leiden eines Stadtspitals lässt sich in der Verwaltung nicht heilen

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17.09.2019

Das zusammengelegte Zürcher Stadtspital Waid und Triemli ist auf dem Weg der Besserung. Die Fallkosten beider Häuser sind 2018 gesunken und sollen 2019 nochmals deutlich tiefer liegen. Bei den Personalkosten nähert sich namentlich das kleinere, sehr teure Waidspital den anderen Spitälern an. Zudem gibt der Kanton den Spitälern ein Jahr mehr Zeit, ihre Kosten in den Griff zu bekommen, bevor er seine Leistungsaufträge neu verteilt. Dank diesem Aufschub könnte der Stadtzürcher Turnaround gerade noch rechtzeitig erfolgen.

Noch immer werden Triemli und Waid aber als eigene Dienstabteilungen der Stadtverwaltung geführt. Das ist anachronistisch – ausser in Zürich gibt es kaum mehr Schweizer Spitäler, die Teil der Verwaltung sind. Der Stadtrat will das vereinigte Stadtspital daher richtigerweise in eine öffentlichrechtliche Anstalt umwandeln, laut Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri allerdings erst ab 2023.

Das ist zu spät,........

© Neue Zürcher Zeitung