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Trump und Netanjahu gehören als Kriegsverbrecher vor den Internationalen Strafgerichtshof

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15.01.2020


Liest man führende deutsche Medien, dann geht es nach der von Trump befohlenen Ermordung des iranischen General Qassem Soleimani nur noch um die Sicherheit des "Jüdischen Staats", und zeigt nur wieder einmal mehr die einseitige philosemitische Gesinnung und die damit einhergehende kriminelle Empathie- und Respektlosigkeit gegenüber der arabisch-iranisch-muslimischen Welt. Mit diesem infamen und mit nichts zu rechtfertigenden Mord an einem der führenden Köpfe des Iran haben sich weder die USA noch der "Jüdische Staat, der seit Jahren schon zum Krieg gegen Iran hetzt, keinen Gefallen getan. Mögen die Politiker von Netanjahu bis zu so genannten "Oppositionspolitikern“ noch so sehr darüber jubeln, die große Mehrheit unserer Gesellschaft wurde wiederum Zeuge, mit welcher Skrupellosigkeit die Staatsterroristen-Anführer der USA Trump und Netanjahu von ihren internen Schwierigkeiten im Lande abzulenken versuchen um Wahlen zu gewinnen.

Der infame Mord trägt eindeutig die DNA des „Jüdischen Staats“

Dieser Mordanschlag trägt eindeutig die DNA des "Jüdischen Staat" als Drahtzieher. Hatte nicht Trump schon, bevor er irgendjemanden über seinen schrecklichen Plan informierte, Netanjahu angerufen, um sich nochmals Instruktionen zu holen, wie gemunkelt wird, und hatte nicht der Mossad schon seit Jahren das Mordopfer auf der Abschussliste, nachdem schon mehrere Komplotte zur Ermordung Soleimanis abgeblasen wurden? Berichteten nicht mehrere arabische Medien, wie auch aktuell "Israel heute", über den im letzten Augenblick entdeckten Versuch, Soleimani zu ermorden, als er den Schrein zum Gedenken seines verstorbenen Vaters besuchen wollte, aber die iranischen Behörden nach einer Warnung eine 500kg Bombe unter einem für ihn bestimmten Stuhl entdeckten? Schon 2008 war Soleimani im Visier der Mörder anlässlich seines Treffens in Damaskus mit dem Hisbollah-Anführer Imad Mugniyeh, den der Mossad ermordete. (1)

Vereint im Jubel über Trumps Mordtat

Im "Jüdischen Staat" ist man vereint im Jubel über Trumps Mordtat, und das ist das am meisten Erschreckende, das uns alle betroffen machen sollte. Diese schreckliche Propaganda, die nicht davor zurückschreckt, Soleimani noch im Tod übel zu beleidigen und die eigene Stärke zu preisen Das zionistische, wie auch das US- Regime haben jede Moralität verloren und den letzten Funken Anstand hinter sich gelassen. Mit der öffentlichen Androhung eines Kriegsverbrechens, das kulturelle Erbe des Iran anzugreifen, offenbart sich Trump als primitiver, niederträchtiger und vor allem kulturloser Mensch, für den Rechtstaatlichkeit und Menschenwürde nicht zählen. Menschenrechte gelten für ihn nicht, für ihn zählt nur Eigennutz. (2)(3)

Als Märtyrer in die Geschichte eingehen

General Qassem Soleimani war ein kluger Gegner der verbrecherischen und mörderischen US-Politik, der als Kommandeur der al-Quds-Brigaden großartige Arbeit leistete. Er, der im Zuge der islamischen Revolution 1979 seine Militärkarriere begann, vom Obersten Führer Ali Khamenei wie ein Sohn betrachtet wurde und der ihn als Sonderberater einsetzte. Soleimani war es, der durch seine Weitsicht viele sinistre Regime-Change-Pläne von Syrien bis Libanon verhindern konnte. Gerade diese intellektuelle Besonnenheit und sein Können machten ihn zum Staatsfeind Nr.1 für den "Jüdischen Besatzer-Staat" und........

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