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Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt

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28.08.2019


Immer wieder versuchen zionistische Politiker, ihre terroristischen Verbrechen mit Sprüchen aus dem Alten Testament und Talmud zu rechtfertigen. Das Massaker von Deir Yassin vor 71 Jahren war eines der ersten grausamen Beispiele für mutwilliges und blindwütiges zionistisches Töten. Als Menachem Begin, der damalige Anführer der Terrorgruppe Irgun, dieses Massaker an den Einwohnern dieses Ortes, Frauen, Männer und Kinder, als „prächtigen Akt der Eroberung“ beschrieb, rief er: "Mit diesem Angriff hat Israel Geschichte geschrieben, so wie in Deir Yassin werden wir überall den Feind angreifen und schlagen. Gott, Gott, Gott, du hast uns zur Eroberung auserwählt“. Heute, 71 Jahre später, "twitterte" Ministerpräsident Netanjahu nach einem großangelegten Angriff in Syrien gegen „iranische-Religionswächter“ und die Hisbollah und bemühte ebenso den Talmud zur Rechtfertigung: "Wenn jemand aufsteht, um dich zu töten, töte ihn zuerst".

Terroristen als Spitzenpolitiker

Es scheint, als ob vor und nach der Staatsgründung 1948 es karrierefördernd war im "Jüdischen Staat", wenn man einen terroristischen Hintergrund hatte und sich seine Sporen bei der ethnischen Säuberung Palästinas in zionistischen Milizen verdient hat, die später zur jüdischen "Verteidigungsarmee" fusionierten und deren Befehlshaber später durchweg alle zu politischen Führern wurden. Diese schrecklichen Massaker gehörten zur zionistischen Strategie, die zur Nakba, der Katastrophe für das palästinensische Volk führte, und die bis heute andauert.

Terrorismus, militärische Besetzung und koloniale Expansion gehören zu den wichtigsten zionistischen Werten und ihren Taktiken. So wie die zionistische Bewegung und ihre Organisationen durch ihre Führer schon vor der Staatsgründung terroristische Handlungen, wie Bomben auf Gemüsemärkte und Sprengsätze in vollen Cafés platzierten, um die Herrschaft über Palästina zu erlangen, ist beispiellos. Zumal alle der dafür verantwortlichen Terroristen später zu Politikern, Ministerpräsidenten und Ministern wurden – wie Menachem Begin, Yitzhak Rabin, Ariel Sharon, Yitzhak Shamir, Moshe Dayan und Rafael Eitan, um nur einige der "auserwählten" Führer zu nennen. Diese Liste könnte man seitenlang vervollständigen, und sie wäre so blutig und mit Gewalt übersät, und an grausamen Perversitäten kaum zu überbieten.

Wie rücksichtslos man selbst gegen Kinder, Alte und Gebrechliche vorging, zeigt die gnadenlose zionistische Strategie der........

© Neue Rheinische Zeitung