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Gerechtigkeit für Palästina ist so fern wie die "christlichen Werte" in der Politik

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12.02.2020


Nach der Ankündigung des Trump'schen "Betrugs des Jahrhunderts" kehrt Ernüchterung und Hoffnungslosigkeit ein. Es ist frustrierend, erleben zu müssen, dass der heuchlerischen Staatengemeinschaft eine angemessene Reaktion als Antwort auf den einseitigen zionistischen Fake-Plan des Jahrhunderts fehlt. Schon der Affront und offene Rassismus, dass kein Palästinenser ins Weiße Haus eingeladen und hinzu gebeten wurde, hätte eine scharfe Reaktion gefordert. Weit gefehlt, man spürte geradezu die Hilflosigkeit und auch Feigheit, die man dieser Vorstellung entgegenbrachte.

Zionistische Kolonialisierung nach dem Vorbild rassistischer Kolonialmächte

Vergessen wir nicht, noch nie wurde den Palästinensern ein Mitspracherecht über ihr Schicksal gewährt, immer wurden sie zum Erdulden und zur zionistischen Unterdrückung verurteilt. Diesem intelligenten und überaus gebildeten Volk versuchte man mit allen Mitteln alles zu rauben, zu nehmen und ihren Willen zu brechen. Von den in Palästina eingedrungenen Zionisten wurden sie als "schmutzige, faule Bauern" tituliert, und ganz nach dem Vorbild der rassistischen Kolonialmächte baute man eine eigene zionistische Kolonialisierung auf, die bis heute einmalig in der Welt ist.

Schon seit Jahrhunderten versuchten die Kolonialmächte die "Vorherrschaft der weißen Herrenrasse" zu sichern – mit allen Mitteln. Denken wir nur an Südafrika und die weiße Apartheid, wo es Jahrzehnte brauchte, um diese zu überwinden. Auch wir als Deutsche sollten die britischen Konzentrationslager in Südafrika nicht vergessen, waren die deutschen Nationalsozialisten doch die schlimmsten Nachahmer und Erbauer dieser Konzentrations- und Vernichtungslager im Dritten Reich.

Seit Gründung des „Jüdischen Staates“ Israel 1948, die einherging mit der Nakba, der Vertreibung und ethnischen Säuberung Palästinas, wird dieses traurige "Erfolgsmodell" zionistisch-jüdischer Unterdrückung von "christlichen Staaten und ihren Werten“ vehement unterstützt. Die zionistische Apartheid wird immer ausgeprägter und mächtiger – auch infolge der internationalen "christlichen Werte"-Unterstützung – und ermöglicht die ungebremste Endlösung der Judaisierung

Naksa-Tag: ein weiterer trauriger Tag in der Geschichte Palästinas

Am 5. Juni, dem Naksa-Tag (was im arabischen "Tag des Rückschlags" bedeutet) gedenkt das palästinensische Volk alljährlich der Vertreibung, die den Sieg Israels im Sechstagekrieg von 1967 begleitete. Als Folge dieses Krieges übernahm Israel die Herrschaft über das palästinensisch besiedelte........

© Neue Rheinische Zeitung