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Mehr soziale Durchmischung dank gemeinnütziger Wohnungen täte Luzern Süd gut

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13.05.2019

Mit knapp 9 Prozent liegt der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen in Kriens im kantonalen Durchschnitt. Im Vergleich zu den anderen grossen Gemeinden in der Agglomeration ist er indes tiefer. In Luzern und Horw beträgt er rund 13 Prozent, in Emmen gar 19 Prozent. Nun will die Krienser SP mit der Initiative für bezahlbaren Wohnraum die Förderung von ebendiesem gesetzlich verankern. Am 19. Mai entscheidet das Stimmvolk darüber. Die Initiative fordert, dass die Stadt sich für den Erhalt bestehender gemeinnütziger Wohnungen einsetzt und in Entwicklungsgebieten sowie bei grösseren Ein- und Umzonungen einen Anteil an preisgünstigen Wohnungen festsetzt.

In Horw und Luzern wurden bereits ähnliche Initiativen angenommen. Doch dort sind die Durchschnittsmieten deutlich höher als in Kriens, das zudem gemeinsam mit Emmen mit 4,5 Prozent die höchste Sozialhilfequote im Kanton aufweist. Betrachtet man den Wohnungsbestand im ganzen Krienser Stadtgebiet, braucht es die Initiative also nicht. Diese zielt jedoch auf ein bestimmtes Gebiet: Luzern Süd, wo in den nächsten Jahren........

© Luzerner Zeitung