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Es ist der falsche Zeitpunkt für eine Steuersenkung in der Stadt Luzern

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23.03.2019

Es ist schon fast zu einem Ritual geworden: Die Stadt Luzern präsentiert jährlich eine Rechnung, die deutlich besser ausfällt als budgetiert. Trotzdem stehen die Finanzdirektoren – früher Stefan Roth, nun Franziska Bitzi (CVP) – jeweils auf die Euphoriebremse. Sie verweisen darauf, dass das bessere Resultat vor allem dank unüblich hoher Erbschafts- und Grundstücksteuereinnahmen zustande gekommen ist.

Das Szenario wiederholte sich in den letzten Jahren. Dabei hat die Stadt zwischen 2014 und 2018 zusammengezählt einen Überschuss von 89,5 Millionen Franken erwirtschaftet. Budgetiert war in diesen Jahren kumuliert ein Plus von gerade mal 15,2 Millionen Franken, wie diese Grafik zeigt:

Da ist es nicht verwunderlich, wenn die Forderung nach tieferen Steuern im Raum steht. So haben die SVP und die Jungfreisinnigen das Referendum gegen das Budget 2019 ergriffen – dieses sieht ein kleines Plus von 1 Million Franken vor. Sie........

© Luzerner Zeitung