Crans-Montana weint: Die Linie zwischen Ausgelassenheit und Abgrund ist hauchdünn |
Gedanken zur Katastrophe in Crans-Montana: Ein Editorial von Nathalie Benelli, stellvertretende Chefredaktorin des «Walliser Boten», Partnerzeitung der «Schweiz am Wochenende».
Ein neues Jahr, ein Neubeginn – begleitet von Musik und Lachen, von Anstossen, Umarmungen, warmen Wünschen und dem Glauben daran, dass das Kommende ein gutes Jahr werden könnte. Doch in Crans-Montana ist dieser Jahreswechsel anders, ganz anders.
Mitten in der Nacht, während Menschen tanzten und feierten, brach das Unfassbare über sie herein. Ein Feuer. Detonationen. Schreie statt Musik. Und plötzlich legt sich Trauer über einen Ort, der sonst für Leichtigkeit, Ferienfreude und sorglose Wintertage steht.
Einige Fakten sind bekannt. Doch sie sagen nichts darüber aus, was vor allem für die Betroffenen im Innersten zerbricht. Dutzende Menschen haben ihr Leben verloren. Viele........