Obwohl Mitte-Kandidat Andreas Roos im ersten Wahlgang der Emmer Gemeinderatsersatzwahl am besten Abschnitt, ist seine Wahl noch nicht in trockenen Tüchern. Die SVP hat dabei die besten Chancen, ihm noch gefährlich zu werden.

Es ist eine alte Phrase, aber zur Emmer Gemeinderatsersatzwahl passt sie perfekt: Das Rennen ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Mitte-Kandidat Andreas Roos mag zwar im ersten Wahlgang am besten abgeschnitten haben. Doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Emmer Stimmbevölkerung für Überraschungen sorgen kann. Etwa 2018, als der damalige SVP-Nationalrat Felix Müri im ersten Wahlgang am meisten Stimmen holte, im zweiten Durchgang aber die Wahl verpasste.

Nun könnte es andersrum laufen: SVP-Mann Reto Bieri hat durchaus Chancen, gewählt zu werden. Er könnte also für eine Überraschung sorgen und den Sitz, der die Mitte der SVP vor vier Jahren abjagte, für seine Partei zurückerobern. Allerdings: Andreas Roos startet mit einem komfortablen Vorsprung, den er über das Ziel bringen kann. Schwierig wird es für Marco Huwiler von den Grünen. Er liegt deutlich hinter dem Spitzenduo zurück.

Die Kandidaten müssen sich nun nochmals ins Zeug legen. Nur schon darum, weil die tiefe Stimmbeteiligung von 26 Prozent zeigt, dass sie nicht zu mobilisieren vermochten.

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Gemeinderatswahlen in Emmen: Mitte in Führung, für die SVP ist noch alles möglich

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27.11.2022

Obwohl Mitte-Kandidat Andreas Roos im ersten Wahlgang der Emmer Gemeinderatsersatzwahl am besten Abschnitt, ist seine Wahl noch nicht in trockenen Tüchern. Die SVP hat dabei die besten Chancen, ihm noch gefährlich zu werden.

Es ist eine alte Phrase, aber zur Emmer Gemeinderatsersatzwahl passt sie perfekt: Das Rennen ist erst........

© Luzerner Zeitung


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