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Der Urner Wahlkampf ist lanciert

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06.04.2019

Der Rücktritt von Nationalrat Beat Arnold hat den Stein ins Rollen gebracht: Die Wahlen im Herbst werden so spannend, wie schon lange nicht mehr, denn die grossen vier Urner Kantonal­parteien haben allesamt Interesse am einzigen Nationalratssitz bekundet.

Bereits steht fest: Die SVP möchte mit dem Altdorfer Landrat Pascal Blöchlinger ins Rennen steigen, die SP mit dem Altdorfer Gemeindepräsidenten Urs Kälin. Zudem überlegt sich SVP-intern auch der Seedorfer Unternehmer Bruno Arnold eine Kandidatur. Seitens der FDP dürften sich Parteipräsident Ruedi Cathry und dessen Vorgänger Matthias Steinegger Gedanken machen. Und bei der CVP sind bereits die Namen Patrizia Danioth Halter und Simon Stadler als mögliche Kandidaten gefallen.

Im Ständerat hingegen gibt es wohl keine Überraschungen. An Josef Dittlis Sitz getraut sich niemand zu sägen. Auch wenn der Urner FDP-Mann an Beliebtheit eingebüsst haben dürfte, nachdem er sich in teilweise gegensätzlich ausgerichteten Interessensgruppen exponierte, zweifelt niemand ernsthaft an der Wiederwahl. Taktisch klug hat Heidi Z’graggen gehandelt, die sich ohne zu zögern für den frei werdenden Sitz von Isidor Baumann bewarb. Die einstige Bundesratskandidatin und Frau Landammann darf sich hohe Chancen ausrechnen. Und prompt verzichteten die restlichen Parteien bisher, Z’graggen als Kandidatin anzugreifen.

Dennoch trägt auch Heidi Z’graggen zur Spannung für die Wahlen........

© Luzerner Zeitung