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Prinz Möchtegern auf Reisen

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21.01.2020

Unser Leitartikel:
Prinz Möchtegern auf Reisen

Rund 580 Millionen US-Dollar haben die USA – zumindest nach vorliegenden Angaben – seit 2017 dafür ausgegeben, den rechtmäßig, nach den Gepflogenheiten der bürgerlichen parlamentarischen Demokratie gewählten Präsidenten Venezuelas zu stürzen. Die Summe dürfte in Wirklichkeit deutlich größer sein, denn sie bezieht sich nur auf Ausgaben zur Unterstützung der rechten Opposition und ihrer immer noch herumgeisternden Gallionsfigur namens Juan Guaidó. Ein beträchtliches Sümmchen dennoch, aber aus Washingtoner Sicht gut angelegt, denn schließlich geht es ja um nichts Geringeres als um die Durchsetzung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten.

Ziemlich genau 489 Millionen Dollar brauchen die Hilfsorganisationen im südlichen Afrika, um die schlimmsten Folgen der Hungerkrise zu lindern. Davon haben sie bisher 205 Millionen........

© Lëtzebuerger Vollek