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200 Jahre lang verschollen

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17.02.2019

Das Schicksal vieler junger Männer, die in der Franzosenzeit unter Napoleon aus dem heutigen Rheinland-Pfalz und dem Saarland in den Krieg eingezogen wurden, ist bis heute ungewiss. Wo sind sie gestorben? Wann? Und woran? Fragen, über die möglicherweise nun eine neue Datenbank Aufschluss geben kann, die der Verein für Landeskunde im Saarland an diesem Samstag, 16. Februar freischaltet. Mitarbeiter des Vereins haben Tausende Sterbeakten aus napoleonischer Zeit digitalisiert, die 200 Jahre lang als verschollen galten.

Mehr als 7.000 napoleonischer „Militär-Sterbe-Zettel“ für den linken Rheinbereich habe er 2015 im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin entdeckt, berichtet Projektleiter Stephan Friedrich in Spiesen-Elversberg. Es handele sich um Akten über Männer, die in der Region Saar und Pfalz geboren wurden, und später als Angehörige des französischen Militärs in Militär-Hospitälern in Europa zwischen 1800 und 1815 starben. „Man kann jetzt damit unbekannte Schicksale klären“, sagt Friedrich,........

© Lëtzebuerger Journal