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Weniger Populismus bitte in der Flüchtlingsfrage

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01.09.2021

Dieser Tage jährt es sich zum sechsten Mal, dass die damaligen Regierungschefs Deutschlands und Österreichs, Angela Merkel und Werner Faymann, die Grenzen für Flüchtlinge öffneten. Die Folgen von 2015 sind bekannt: Nicht einmal die Bundesrepublik schaffte den Andrang auf Dauer. Nach dem Sieg der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan wird vielerorts getrommelt – 2015 darf sich nicht wiederholen. Okay, einverstanden, doch die Situation ist in keiner Weise vergleichbar. Hier wird eine – im Kern gefühllose – Politik der Gefühle betrieben.

Zu den Fakten: Die meisten Nachbarländer Afghanistans haben ihre Grenzen dichtgemacht, kaum einer kommt raus. Und wenn doch, ist es noch ein langer, langer Weg bis zur Festung Europa. Bis dorthin sind noch die Zäune zwischen der Türkei und dem Iran und zwischen Griechenland und der........

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