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München: 65 Personen diskutieren über sozialistische Antworten auf die Welt der G7

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27.06.2022

Zum Auftakt des G7-Protest-Wochenendes diskutierten 65 Menschen in München über Klimakrise, Aufrüstung und Inflation und wie wir uns organisieren müssen, um die Welt der G7 zu konfrontieren.

Das vergangene Wochenende war vom Protest tausender Jugendlicher und Arbeiter:innen gegen den Gipfel der sieben mächtigsten imperialistischen Staaten der Welt gekennzeichnet. Wir waren das gesamte Wochenende bei den Protesten dabei. Hier kann man unsere gesamte Berichterstattung verfolgen.

Aber wir waren nicht nur bei den Demonstrationen präsent: Schon am Freitag organisierten wir als RIO (Revolutionäre Internationalistische Organisation) mit unserer Zeitung Klasse gegen Klasse eine Veranstaltung zum G7-Gipfel. Es nahmen 65 Menschen verschiedener linker Organisationen und Einzelpersonen teil. Gemeinsam diskutierten wir über die derzeitige Militarisierung, hohe Inflation sowie die drohende Klimakatastrophe.

Liam Figueroa und Anna Huber eröffneten den Abend mit einer Vorstellung unseres Zeitungsnetzwerks und einer Einordnung, warum wir uns gegen die G7 organisieren:

Statt Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit können wir von diesen Regierungen nur noch mehr Aufrüstung, Umweltzerstörung und soziale Spaltung erwarten. All dies wird zu Lasten der Arbeiter:innen und Jugend gehen. Da die G7 sich treffen, um ein internationales Bollwerk zu schaffen, mit dem sie Angriffe auf die Arbeiter:innen und Jugend formieren, brauchen wir auch eine internationale Antwort darauf.

Im Anschluss diskutierte Clara Mari eines der zentralen Themen des G7-Gipfels, die Klimakatastrophe. Dabei zeigte sie vor allem die heuchlerische Politik der Grünen und der Ampelregierung insgesamt auf:

Mit den Grünen, in die viele Menschen aufgrund ihres Profils gegen Krieg und Klimakrise ihre Hoffnung bei den letzten Bundestagswahlen gesetzt haben, hat die Ampelkoalition beispielsweise erst kürzlich enorme Flüssiggasdeals mit Katar und den USA geschlossen und riesige Kohletransporte aus einer kolumbianischen Mine, die laut Gerichtsurteilen Menschen-, Umwelt- und Gebietsrechte verletzt genehmigt. […] Gleichzeitig hat die Ampel-Regierung gerade mit dem Tankrabatt, der eigentlich Verbraucher:innen entlasten sollte,........

© Klasse Gegen Klasse


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