We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close
Aa Aa Aa
- A +

Klimakrise, Aufrüstung und Inflation: International kämpfen gegen die Welt der G7

3 0 21
30.05.2022

Kommt mit Klasse Gegen Klasse und der Revolutionären Internationalistischen Organisation auf die Straße gegen den G7-Gipfel!

Ob für Krieg, Klimakatastrophe oder steigende Preise: Wenn Ende Juni im bayerischen Elmau die Staatenlenker:innen der G7 zusammenkommen, wird es nicht um Lösungen im Interesse der großen Mehrheit gehen. Als Revolutionäre Internationalistische Organisation rufen wir mit einem antiimperialistischen und internationalistischen Programm zur Teilnahme an den Protesten gegen den G7-Gipfel auf.

Der Vorsitz der G7 liegt in diesem Jahr bei Deutschland. Das Motto: „Fortschritt für eine gerechte Welt“. Das passt zur Selbstbezeichnung der Ampelkoalition als Fortschrittsregierung. Doch mit Fortschritt und Gerechtigkeit hat der Gipfel nichts tun. Worum es wirklich geht? Um die Verständigung führender imperialistischer Staaten über gemeinsame Ziele, um den Zugang zu Ressourcen und die Neuaufteilung der Welt. Es geht darum, Einigkeit in ihren imperialistischen Interessen herzustellen – besonders gegen Russland und China.

In zahlreichen gemeinsamen Erklärungen haben die G7-Staaten den Angriff Russlands auf die Ukraine verurteilt. Zuletzt haben die Außenminister:innen der G7 angekündigt, die Sanktionen gegen Russland weiter zu verschärfen. Was sie nicht dazu sagen: Außer Japan sind alle Staaten der G7 zentrale Mitglieder der NATO. Eben jenes Militärbündnis hat sich in den Jahrzehnten seit dem Fall der Sowjetunion rapide nach Osten ausgedehnt und vielfach selbst brutale Kriege geführt. NATO und G7 treten nicht für den Frieden ein, sondern wollen die Ukraine selbst in wirtschaftliche, politische und militärische Abhängigkeit zwingen. Wenn wir gegen die G7 auf die Straße gehen, dann sowohl gegen den reaktionären Angriff Russlands und für den Abzug aller Truppen aus dem Land, aber auch gegen jede Intervention Deutschlands und der NATO und gegen die Ausdehnung dieses imperialistischen Militärbündnisses. Nieder mit der NATO!

Die G7 klagen Russland an, für den Preisanstieg von Getreide verantwortlich zu sein. Dabei zeichnete sich eine Welternährungskrise mit steigenden Preisen für Düngemittel bereits im vergangenen Herbst ab. Die G7-Staaten hätten selbst alle Möglichkeiten, die Krise abzuwenden, aber sie schützen lieber die Profite der Agrarkonzerne. Es sind die G7 selbst, die etliche Menschen zur Flucht zwingen – auch die von ihnen unterstützten Kriege in Kurdistan und im Jemen führen zu Hunger und Flucht. Dabei zeigt der Umgang mit ukrainischen Geflüchteten, dass das Sterben an den europäischen Außengrenzen und die menschenverachtende Behandlung der Geflüchteten in den G7-Staaten kein Naturgesetz sind. Gegen die Heuchelei der G7 von Werten und Menschenrechten fordern wir: Volle Rechte für alle Geflüchteten, unabhängig von ihrer Herkunft und ihren Fluchtgründen!

Schon jetzt dient der Krieg in der Ukraine den G7, aber insbesondere Deutschland, dazu, in unvorstellbarem Maße aufzurüsten. Von einer „Zeitenwende“ ist die Rede. Das bedeutet nichts anderes, als dass der deutsche Imperialismus fortan seine Interessen global eigenständiger militärisch durchsetzen will. Nichts Gutes kann für........

© Klasse Gegen Klasse


Get it on Google Play