Neokoloniale Offensive: US-Militär fliegt Manöver über Caracas

Neokoloniale Offensive: US-Militär fliegt Manöver über Caracas

Am 23. Mai war der Himmel über Caracas und anderen Teilen des Landes Zeuge eines Militäreinsatzes des US-Imperialismus. Wir veröffentlichen den Kommentar eines venezolanischen Genossen.

Die USA haben im Rahmen des kapitulatorischen Abkommens von Delcy Rodríguez beschlossen, dass US-Militärflugzeuge am Samstag, dem 23. Mai, über Caracas fliegen und Bodenoperationen durchführen werden. Ein Akt äußerster nationaler Demütigung. Die Militärflugzeuge der Gringos werden in unserem Luftraum und auf unserem Staatsgebiet tun, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Wir stehen vor einem weiteren Schritt in der Festigung des neokolonialen Protektorats, das uns der US-Imperialismus nach den Militärangriffen vom 3. Januar und seiner direkten Einmischung in das politische Leben des Landes auferlegt hat.

Die Szene ist demütigend und brutal: US-Flugzeuge, die mit Zustimmung der Regierung selbst über die Hauptstadt fliegen; koordinierte Landungen auf nationalem Territorium; Beteiligung venezolanischer Behörden an Operationen, die von der imperialistischen Botschaft organisiert werden; all dies wird als Teil der Vorsorge gegen „katastrophale Notfälle“ dargestellt. Es ist die Militarisierung des Protektorats, in dem die USA bereits als Schutzmacht über Venezuela agieren, während die Regierung von Delcy Rodríguez diese Unterordnung verwaltet und aktiv unterstützt.

Unter dem zynischen Deckmantel einer „Evakuierungsübung“ für den Fall angeblicher Katastrophen werden Hubschrauber und Flugzeuge der größten Militärmacht der Welt Überflüge über die Hauptstadt durchführen und direkt auf dem Gelände der US-Botschaft landen. Dieser Einsatz ist der anschauliche und unverhohlene Beweis für den Zustand kolonialer Unterordnung, in den das Land hineingezogen wurde. Die Manöver an diesem Samstag sind das direkte Ergebnis der Straffreiheit, mit der sich der........

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