Debanking der Roten Hilfe: „Es geht um eine politische Entscheidung der Bank“

Die GLS und Sparkasse Göttingen haben der Roten Hilfe die Konten gekündigt. Wir haben mit dem Verein über die politischen Hintergründe und die Organisierung der Gegenwehr gesprochen.

Nun, generell hätten wir vielleicht vorbereitet sein können, haben jedoch konkret nicht mit einem Angriff auf unsere Struktur von dieser Seite gerechnet. Gerade von Seiten einer Bank wie der GLS, der wir aufgrund ihres formulierten Selbstverständnisses vertraut hatten, so weit einer Bank eben zu vertrauen wäre, hatten wir diesen Schritt nicht erwartet. Wir hatten schon beobachtet, dass es Kontenkündigungen gab, z.B. gegen den Mehring Verlag und Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung. Als es gegen die DKP ging, wurde deutlicher, dass auch wir betroffen sein könnten; und dann kamen auch noch Nachfragen der GLS zu den Spendensammlungen zugunsten von Personen, die vom sogenannten „Antifa-Ost-Verfahren“ betroffen sind. Danach ging es dann sehr schnell, dass uns die Konten gekündigt wurden.

Mit der oben genannten Nachfrage ist das deutlich: Es geht um eine politische Entscheidung der Bank, uns die Zusammenarbeit aufzukündigen, und nicht um wirtschaftliche oder sonstige Gründe. 

Wir vermuten, dass dies mit der Politik der US-amerikanischen Regierung zu tun hat. Die........

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