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Die NATO opfert das kurdische Volk für die Einheit gegen Russland

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30.06.2022

Finnland und Schweden werden der NATO beitreten. Während sich die beiden Staaten dadurch mehr Sicherheit erhoffen, wird es vielen kurdischen Aktivist:innen in Europa und den Völkern in Rojava das Leben kosten. Der Weg ist frei für eine türkische Offensive in Nordsyrien – mit Rückendeckung der NATO.

Im Vorfeld des NATO-Gipfels in Madrid bekommt Erdoğan das, was er verlangte. Nach dem Treffen mit dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Schwedens Ministerpräsidentin Magdalena Andersson und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan am Dienstagabend in Madrid wurde ein Memorandum mit kurdischem Blut unterzeichnet. Es sieht die „volle Unterstützung der Türkei in Sicherheitsfragen“ vor. Kurdische Organisationen wie die PKK sowie die Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ, die in Nordsyrien operieren, müssen demnach allesamt als „Terrororganisationen“ deklariert und ihre Aktivitäten unterbunden werden. Schweden plant die ersten Auslieferungen.

Darüber hinaus ging es Erdoğan darum, den Stopp der Waffenexporte in die Türkei aufzuheben. Die NATO-Partner Deutschland und Schweden haben 2019 aus Protest gegen die türkische Offensive in Rojava, Nordsyrien, die Waffenlieferungen eingeschränkt. Nun verpflichten sich Finnland und Schweden, ihre Vorbehalte aufzugeben. Sie erklären sich bereit, dem Krieg von Erdoğan eine Rückendeckung in Form von Waffenlieferungen zu leisten. Dafür beendete Erdoğan die Blockade und erklärte, dass die Türkei die NATO-Mitgliedschaft von Finnland und Schweden akzeptieren........

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