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„In keinem meiner Jobs hat die Polizei Menschen in Krisen geholfen“

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12.05.2022

Auch in Berlin fand gegen die tödliche Polizeigewalt in Mannheim Protest statt. Als Sozialarbeiterin sprach Lea über ihre Erfahrungen mit Polizeigewalt im Kapitalismus. Außerdem kritisierte sie die Rolle der Partei DIE LINKE in Berlin für den Ausbau der Polizei.

In Reaktion auf den mutmaßlichen Polizeimord in Mannheim am 2. Mai fanden vergangene Woche bundesweit Proteste statt. Auch in Berlin wurde gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Für Klasse Gegen Klasse hielt Lea eine Rede, in der sie als Sozialarbeiterin den Umgang der Polizei mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen erlebt hat. Wir dokumentieren die Rede hier im Wortlaut:

Hallo ich bin Lea, ich bin Sozialarbeiterin und von RIO, der Revolutionären Internationalistischen Organisation.

Am 1. Mai hat Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey der Berliner Polizei gedankt, gerade für ihre Arbeit am 1. Mai abends in Kreuzberg.

Sie hat in ihrem Statement davon gesprochen, dass am 1. Mai Protest dazu gehöre, aber Gewalt nicht, während sie und ihre Partei es sind, in deren Namen die Polizei Gewalt in Berlin ausübt und das nicht nur am 1. Mai, sondern an allen anderen Tagen im Jahr.

Während Franziska Giffey davon spricht, dass die Polizei ihre volle Solidarität hat, kommt diese am selben Abend mit Pfefferspray und ermordet kurz danach am 2. Mai einen Mann – schon wieder.

Doch es sind nicht nur Giffey und die SPD, die diese rassistische Gewalt tragen – hier in Berlin ist es der rot-rot-grüne Senat, der das genauso mitträgt.

Es ist der rot-rot-grüne Senat, der die rassistischen Razzien mitträgt.

Es ist der rot-rot-grüne Senat, der es genehmigt, eine Polizeiwache am Kotti für........

© Klasse Gegen Klasse


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