AfD-naher Professor würde Collien Fernandes sexistische Beleidigung ins Gesicht sagen

AfD-naher Professor würde Collin Fernandes sexistische Beleidigung ins Gesicht sagen

In einer Talkshow wurde Stefan Homburg, der früher die Vorläuferorganisation der AfD mitgegründet hat und seitdem unterstützt, mit seinen sexistischen Aussagen im Internet gegenüber dem Fall von Collin Fernandes konfrontiert. Er steht weiterhin dazu.

Im österreichischen Sender Servus TV wurde am 26. März eine Talkshow zum Fall von Collin Fernandes gehostet. Mit dabei unter anderem Stefan Homburg, deutscher Professor und Mitbegründer der AfD-Vorläuferorganisation Wahlalternative 2013, weiterhin AfD nah, sehr bekannt in der Querdenker-Szene und 2025 verurteilt für das Verwenden einer SA-Losung.Homburg unterstellt, dass der Fall von Collin Fernandes ein von der NGO HateAid in die Wege geleitetes Spiel gewesen wäre, um Regierungsvorhaben durchzusetzen. HateAid wäre terrornah, weil die Vorsitzenden in den USA unter dem autoritären Trump-Regime Einreiseverbot hätten. Er vergleicht die Situation mit den damals offengelegten Recherchen zur AfD-Konferenz in Potsdam, deren Veröffentlichung Anfang 2025 eine Reihe von großen Protesten gegen die AfD zur Folge hatten.Als er im Laufe des Gesprächs damit konfrontiert wird, Magazincover von Fernandes mit den Worten: „Ausgerechnet ein Flittchen für diese Kampange zu nehmen war ähnlich intelligent wie Lauterbachs damalige Idee, die schwer gezeichnete Magarete Stokowski nach ihrem Booster zu präsentieren“ auf der Plattform X gepostet zu haben, findet er darin keinen Fehler. Hätte der NGO-Verschwörungskomplex eine Priesterin genommen, wäre der Fall seiner Meinung nach glaubhafter gewesen. Zudem wäre für ihn ‚Flittchen‘ kein schlimmes Wort. Die Frage, ob er das Fernandes ins Gesicht sagen würde, beantwortete er mit Ja.Neben Merz rassistischer Instrumentalisierung des Falls vor einigen Tagen stellen wir uns klar gegen die rechten, sexistischen Anfeindungen die Fernandes nach der Offenlegung ihres Leidens erfährt.

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