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Trotz Polizeirepression Tausende gegen die G7 auf der Straße

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29.06.2022

Tausende haben am vergangenen Wochenende in München und Garmisch-Partenkirchen gegen den G7-Gipfel demonstriert. Inhaltlich dominierten die Klimakrise und die Aufrüstung die Proteste.

„Wenig Interesse an Gipfelprotest“. So oder so ähnlich betitelten zahlreiche Zeitungen die Demonstration, die am Samstag in München stattgefunden hatte. 5.000 bis 6.000 waren gegen das Treffen der mächtigsten sieben Länder dieser Welt auf die Straße gegangen – tatsächlich wenige.

Am Sonntag, den 26. Juni, wurde auch in Garmisch-Partenkirchen demonstriert. Nach Schätzung der Veranstalter:innen waren rund 2.000 Aktivist:innen unterschiedlichster Organisationen trotz massiver Polizeipräsenz in den Urlaubsort gereist. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer:innen mit 800 an. Damit blieben die Proteste deutlich kleiner als bei vorigen Gipfeltreffen.

Es ist nach wie vor unbekannt, wie viele Polizist:innen vor Ort waren – sicher ist jedoch, dass für den Gipfel mehr als 18.000 abgestellt waren. Allein so kämen auf jede:n Demonstrant:in also neun Einsatzkräfte.

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Auch wenn es letzten Endes auf der Demo am Sonntag nicht zum Einsatz von Pfefferspray, Schlagstöcken oder Wasserwerfern sowie Festnahmen kam, ist die Unverhältnismäßigkeit des Polizeiaufgebots nicht von der Hand zu weisen. Bei den Sternmärschen am Montag wurden jedoch sechs Personen festgenommen. Auch viele Anwohner:innen litten unter den ständigen Polizeikontrollen vor ihrem eigenen Zuhause.

„International streiken gegen Klimakrise, Inflation und Aufrüstung“ stand auf einem Transparent im Block von Klasse gegen Klasse, der Gruppe ArbeiterInnenmacht und der........

© Klasse Gegen Klasse


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