Universalismus aus Beijing |
Andy Wong/AP/dpa Während Washington den Universalismus aufgegeben hat, treibt Beijing Programme zur internationalen Zusammenarbeit voran (Beijing, 4.1.2026)
An Silvester hat sich FAZ-Korrespondent Mark Siemons dem Niedergang des Universalismus gewidmet: Die US-Sicherheitsdoktrin stelle jenes Prinzip »als verbindende Klammer des Westens so grundsätzlich wie nie zuvor in Frage«. Das war prophetisch; drei Tage später haben die USA die »Klammer«, aus der das Völkerrecht abzuleiten ist, mit dem Überfall auf Venezuela eingestampft. Caracas mag weit weg sein, Kopenhagen nicht. US-Präsident Trump hat betont, »überall auf der Welt«, quasi universalistisch, zuschlagen zu können.........