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Bitte im Gleichschritt

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20.04.2026

Das hatte niemand auf dem Schirm: Das Bündnis »Progressives Bulgarien« des früheren Staatspräsidenten Rumen Radew hat nur wenige Wochen nach seiner Gründung die Parlamentswahlen deutlich gewonnen. Das Ergebnis von fast 45 Prozent bedeutet für Radew einen enormen Vertrauensvorschuss.

Als größte Probleme des Landes hatten die Befragten laut Umfragen Korruption und Teuerung genannt, letztere verbunden mit der nur politisch und nicht ökonomisch zu erklärenden Aufnahme Bulgariens in die Euro-Zone zum vergangenen Jahreswechsel. Ob der Euro als Landeswährung den Tourismus ankurbelt, wie die damalige Regierung hoffte, muss sich in der ersten Saison des neuen Geldes noch zeigen. Aber eine Fundamentalentscheidung wie die Abschaffung der........

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