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Rüstung hilft nicht

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Am heutigen Freitag werden Tausende Stahlarbeiter vom Brandenburger Tor zum CDU-geführten Wirtschaftsministerium ziehen, um unter dem Motto »Stahl hat Zukunft – bei uns!« gegen das industriepolitische Versagen der Bundesregierung zu protestieren.

Anfang der 1980er Jahre arbeiteten in BRD und DDR fast 400.000 Menschen in der Stahlindustrie. Heute sind es nur noch 85.000 Beschäftigte. In nachgelagerten Schlüsselbranchen Automobilbau, Maschinenbau und Bauwirtschaft arbeiten vier Millionen Menschen.

Ökonomen gehen davon aus, dass ein Arbeitsplatz in der Stahlindustrie sieben weitere Arbeitsplätze schafft – bei der Bäckerei, beim Späti oder der Apotheke, lokale Arbeitsplätze in der Nähe der Werke. Das ist auch in Duisburg zu erleben. Beim dortigen Hüttenwerk Krupp Mannesmann arbeiten 3.000 Kollegen und Kolleginnen. Am Stahlwerk hängen mindestens 10.000 Arbeitsplätze.

Die EU-Kommission hat im März mit dem Industrial Accelerator Act........

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