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Jean Pütz liest dem Klimaretter-Nachwuchs die Leviten

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24.09.2021

Es gibt sie noch: deutsche Prominente, die nicht grün sind – oder zumindest nicht die Grünen wählen. Während viele Stars und Sternchen der hiesigen Kultur- und Medienlandschaft in den vergangenen Wochen und Monaten kräftig die Trommel für Annalena Baerbock rührten, hat sich nun einer zu Wort gemeldet, der die infantile Ideenwelt der Ökosozialisten äußerst kritisch sieht.

Natürlich handelt es sich dabei um einen „alten weißen Mann“. Jean Pütz, das markante Urgestein des aktuell so „bunten“ und hoch gehypten Genres des Wissenschaftsjournalismus, hat in einem Welt-Interview anläßlich seines 85. Geburtstags kräftig gegen die Lieblingspartei vieler seiner jungen Kollegen ausgeteilt.

Deren vermeintlich klimafreundliche Forderung nach Abschaffung des Verbrennungsmotors nennt der deutsch-luxemburgische Fernsehmoderator „stümperhaft und populistisch“. Pütz kritisiert die derzeit im politisch-gesellschaftlichen Mainstream verbreitete Fokussierung auf die Elektromobilität und hält dagegen: „Verbrennungsmotoren können uns sogar helfen, die Klimaziele zu erreichen.“ Vor allem der Energieverbrauch von Häusern ließe sich durch die von den Grünen so verteufelte Technik deutlich reduzieren.

Dem verdutzten Fragesteller von der Zeitung, die wie kaum eine andere die Anpassung an den linksgrünen Zeitgeist veranschaulicht, erklärt der studierte Physiker: „Wenn man im Keller mit einem kleinen Verbrennungsmotor elektrische Energie erzeugt und dabei die Abwärme zum Heizen und zur Warmwassererzeugung nutzt, dann spart man sehr viel Energie und CO2 ein.“ Er selbst nutze........

© Junge Freiheit


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