„Ich lasse das nicht in mein Leben“
21. April 2026 – 4. Ijar 5786
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»Ich lasse das nicht in mein Leben«
Yuval Amshalem zieht der Liebe wegen nach Berlin. Bei der Online-Wohnungssuche sah der 24-Jährige sich mit einem antisemitischen Shitstorm konfrontiert, auf den der AI-Experte entspannt reagiert. Ein Gespräch über Ziele im Leben
Herr Amshalem, Sie ziehen in Kürze der Liebe wegen von Tel Aviv nach Berlin. Als Sie in Online-Foren nach einer Bleibe suchten, brach ein anti-israelischer Shitstorm los. Wie haben Sie reagiert?Zunächst gab es nur ein paar Kommentare, und ich dachte: »Die sind aber seltsam für einen solchen Beitrag. Ich verstehe das nicht wirklich.« Dann habe ich kurz auf einige geantwortet. Und ich dachte: Mehr Kommentare bedeuten mehr Reichweite. Vielleicht hilft mir das, eine Wohnung zu finden. (lacht)Aber dann wurde der Ton schärfer.Irgendwann hörten die Leute auf, auf den Beitrag selbst zu reagieren, und fingen an, ihre eigenen Geschichten darauf zu projizieren. Wer ich bin, wofür ich stehe, was der Beitrag angeblich bedeutet. Es wurde zu einem Durcheinander von Kommentaren, die fast nichts mehr mit dem Beitrag zu tun hatten.Es gab auch heftige Beleidigugen.Manche wollten einfach nur mit Anschuldigungen um sich werfen. Andere versuchten, es wie ein Gespräch klingen zu lassen. Aber meistens waren es Leute, die ihre eigene Weltanschauung einbringen wollten und laut waren.
Sie haben einen sehr rationalen Blick darauf. Wie schaffen Sie es,........
