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Israel beschleunigt Produktion von Arrow-Abfangraketen

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06.04.2026

06. April 2026 – 19. Nissan 5786

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EILMELDUNG! Iran lehnt Waffenstillstand mit Israel und den USA ab

Israel beschleunigt Produktion von Arrow-Abfangraketen

Israel will die Produktion seiner Arrow-Abwehrraketen deutlich steigern. Ziel ist es, den Vorrat zu erhöhen und die Verteidigungsfähigkeit angesichts ständiger Angriffe auszubauen

 06.04.2026 20:53 Uhr

Angesichts fortwährender Raketenangriffe des Irans und seiner Verbündeten will Israel die Produktion von Abwehrraketen des Typs Arrow deutlich beschleunigen. Ein entsprechender Plan sei gebilligt worden, teilte das israelische Verteidigungsministerium mit. Ziel sei »eine deutliche Erhöhung sowohl der Produktionsrate als auch des Vorrats an Arrow-Abfangraketen«. 

Arrow 3 wurde gemeinsam von Israel und den USA entwickelt. Der »Pfeil« kann feindliche Flugkörper außerhalb der Atmosphäre im beginnenden Weltraum durch einen direkten Treffer zerstören. Das System bildet damit die oberste Schicht eines Verteidigungssystems.

Das System habe »seine Leistungsfähigkeit während des aktuellen Krieges unter Beweis gestellt, indem es erfolgreich zahlreiche ballistische Raketen abgefangen hat, die aus dem Iran und dem Jemen abgefeuert wurden«, hieß es in der Mitteilung. Nach Militärangaben liegt die Abfangrate bei mehr als 90 Prozent.Verteidigungsminister betont ausreichende Vorräte

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz dementierte Berichte, denen zufolge Israel mit einer Knappheit von Abwehrraketen zu kämpfen hat. »Israel verfügt über genügend Abfangraketen, um seine Bürger zu schützen, und diese Initiative soll sicherstellen, dass wir weiterhin Handlungsfreiheit und die notwendige operative Ausdauer haben«, sagte Katz den Angaben zufolge. Der Iran müsse wissen, dass Israel widerstandsfähig sei und »bereit, die Kampagne so lange wie nötig fortzusetzen«. 

Die »Times of Israel« berichtete, eine Arrow-Abwehrrakete koste nach Schätzungen zwei bis drei Millionen Dollar und die Herstellung dauere mehrere Monate. dpa

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