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»Staat muss Sicherheit für Juden sicherstellen«

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27.05.2019

In der Debatte um die Sicherheit von Juden in Deutschland hat Regierungssprecher Steffen Seibert die Verantwortung des Staates unterstrichen. »Der Staat hat zu gewährleisten, dass die freie Religionsausübung eines jeden möglich ist«, sagte Seibert am Montag in Berlin. Dazu gehöre auch sicherzustellen, »dass jeder sich an jedem Ort unseres Landes auch mit einer Kippa sicher bewegen kann. Zu dieser Verantwortung stehen wir«, sagte der Regierungssprecher.

Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, hatte in einem Zeitungsinterview gesagt, er könne »Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen«. Das hatte eine kontroverse Debatte ausgelöst. Später verteidigte Klein seine Kippa‐Warnung an in Deutschland lebende Juden. »Ich wollte mit meinem Statement aufrütteln und der Öffentlichkeit klarmachen, dass wir handeln müssen, bevor es zu spät ist«, betonte Klein. Seine Aussage sei als Aufruf zum Handeln und keinesfalls resignativ gemeint.

Niemand soll seinen jüdischen Glauben jemals wieder verstecken müssen........

© Juedische Allgemeine