«Kritische» Rettungsmission im Iran - Trump in Erklärungsnot |
05. April 2026 – 17. Nissan 5786
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»Kritische« Rettungsmission im Iran - Trump in Erklärungsnot
Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines Kampfjets wird für die USA zum Wettlauf gegen die Zeit - im Iran werden Kopfgelder ausgesetzt. Die Lage bringt die US-Regierung in Bedrängnis
Nach dem Abschuss eines US-Kampfjets läuft im Iran die dramatische Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied. Das US-Militär hat Medienberichten zufolge Spezialkräfte in den Süden des Landes geschickt - auch um eine Gefangennahme des Waffenoffiziers der abgeschossenen F-15E durch den Iran zu verhindern. Iranische Medien berichten von hohen Geldsummen, die für die Ergreifung versprochen worden sein sollen.
Derweil gab es neue Luftangriffe. Der Iran meldete unter anderem den Einschlag eines Geschosses in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. In Israel wurden Einschläge nach iranischen Raketenangriffen gemeldet.
US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu der Rettungsmission im Iran bislang nur zurückhaltend. Auf die Frage der britischen Zeitung »The Independent«, was er tun würde, falls das vermisste Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, antwortete Trump: »Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil - wir hoffen, dass das nicht passieren wird.«
Der Pilot des Kampfflugzeugs konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge gerettet werden. Zwei an den Rettungsmaßnahmen beteiligte Black-Hawk-Hubschrauber wurden demnach ebenfalls vom Iran getroffen. Teheran reklamierte zudem den Abschuss eines weiteren Kampfflugzeugs in der Region des Persischen Golfs nahe der Straße von Hormus für sich.
Sollte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das »ein großer Gewinn« für Teheran, sagte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC. Der Iran hätte dann »ein sehr starkes Druckmittel«. Rapp sprach deshalb von........