Die Belarus-Connection

04. Juni 2026 – 19. Siwan 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

Die Belarus-Connection

Der neue Mossad-Chef Roman Gofman wanderte mit seinen Eltern 1990 nach Israel aus. Er ist einer von vielen osteuropäischen Olim, die das Land geprägt haben

Die Überschrift ist vielsagend: »‚Unser Mann im ‚Mossad‘« titelte die russische Zeitung »Kommersant« am Dienstag. Der Artikel handelte von Roman Gofmans Amtseinführung als 14. Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad und Nachfolger von David Barnea. In der Unterzeile war zwar zu lesen, Israels Geheimdienst werde jetzt von einem gebürtigen Sowjetbürger geleitet. Dennoch erweckte die Kommersant-Headline den Eindruck, Gofman sei Russe.Tatsächlich ist Roman Gofman 1976 in (dem damaligen sowjetischen) Belarus geboren. Er kommt aus Masyr, einer Kreisstadt unweit der ukrainischen Grenze. Zusammen mit seinen Eltern – Gofmans Vater ist Arzt, seine inzwischen verstorbene Mutter war Lehrerin – wanderte er 1990 nach Israel aus. In diesem Jahr erreichte die sowjetische Alija ihren Höhepunkt: Über 200.000 Juden kamen aus der zerfallenden UdSSR nach Israel. In den darauffolgenden 15 Jahren machten insgesamt etwa 1,6 Million Juden und Familienangehörige aus dem postsowjetischen Raum Alija.

Hisbollah lehnt Waffenruhe ab

Bisher konnte keine Waffenruhe im Libanon Ruhe zwischen Israel und der Hisbollah schaffen. Ein erneuter Anlauf wird........

© Juedische Allgemeine