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Vier Festnahmen nach vereiteltem islamistischen Anschlag auf Synagoge

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17.09.2021

Zum jüdischen Feiertag Jom Kippur gab es die reale Gefahr eines Angriffs auf die Synagoge in Hagen. Das sagte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag bei einer Vereidigungsfeier junger Polizisten in Köln. »Ihre Kolleginnen und Kollegen haben das vermutlich verhindert.«

Es habe konkrete Hinweise auf »eine islamistisch motivierte Bedrohungslage« gegeben, so Reul. Diese seien sehr ernst zu nehmen gewesen und hätten Indizien für Täter, Tatzeit und -ort enthalten.

halle Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sprach von einer »sehr ernsten Bedrohungslage«. Der Vorfall wecke entsetzliche Erinnerungen an den Anschlag auf die Synagoge in Halle vor zwei Jahren, sagte die SPD-Politikerin nach einer Mitteilung ihres Ministeriums.

Es gab laut Polizei vier Festnahmen, darunter ein 16-jähriger Syrer. Aus nordrhein-westfälischen Sicherheitskreisen verlautete, der Generalbundesanwalt sei eingeschaltet worden.

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Polizisten hatten den Zugang zu der Synagoge im Zentrum der Stadt am späten Mittwochnachmittag abgesperrt. Zuvor gab es nach Angaben aus Sicherheitskreisen Hinweise eines ausländischen Nachrichtendienstes. Ein in Hagen für den Abend geplanter Gottesdienst zu Jom Kippur wurde abgesagt. Die besonderen Einsatzmaßnahmen der Polizei waren in der Nacht abgeschlossen worden. Es seien vor Ort keine Hinweise auf eine Gefährdung festgestellt worden, teilte die Polizei Dortmund mit.

zentralrat Am Abend, nach Jom Kippur, äußerte sich der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Er dankte den Sicherheitsbehörden, die offenbar einen Anschlag auf die Synagoge in Hagen verhindert haben. Der Vorfall wecke........

© Juedische Allgemeine


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