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Tipps und Tricks für Judenhasser

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30.04.2026

30. April 2026 – 13. Ijar 5786

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Tipps und Tricks für Judenhasser

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Eine Handreichung

Es gab Zeiten, da war es leicht, Antisemit zu sein. Man war ehrbares Mitglied der Gesellschaft, geachtet und geschätzt. Dumm nur, dass es die Nazis etwas übertrieben haben mit den Juden.

Anschließend musste man lange Zeit aufpassen, was man sagte. Hinter vorgehaltener Hand ging natürlich einiges. Aber öffentlich taten alle so, als seien die Juden plötzlich heilig.

Sogar die Kirche war umgekippt. Die Kirche! Dabei war sie jahrhundertelang der antijüdische Superspreader gewesen. Sicher, ganz blütenrein ist die Weste bis heute nicht, Gott sei Dank.

Aber Hetze à la Martin Luther ist mittlerweile Mangelware. Da hat die religiöse Konkurrenz schon mehr zu bieten. Predigen ordentlich gegen die Juden. Haben aber auch dazugelernt: Sie machen das nicht mehr ganz so offen und radikal, sondern verstecken sich hinter den Schutzbegriffen wie »Islamophobie« und »antimuslimischem Rassismus«.

Vielleicht sollte man ja zum Islam konvertieren? Nein, besser nicht. Bei denen gibt es zu viele Ausländer. Und Muslime sind im Grunde auch nicht besser als die Juden, nur unfähiger. Sie wollen ja auch die Welt beherrschen: Haus des Islam, Kalifat, Scharia und so weiter. Aber die Juden haben mehr Erfahrung, sind intelligenter und kompetenter. Leider. Außerdem haben sie einen ausgefeilten Plan: die Protokolle der Weisen von Zion.

Da steht ja alles drin.

Manche behaupten, die Protokolle seien eine Fälschung. Aber das ist Ablenkung. Wie heißt es so schön? Der größte Trick des Teufels ist es, die Welt glauben zu lassen, dass er gar nicht existiert. Auf so etwas fallen wir nicht herein. Wir doch nicht!

Es muss ja schließlich einen Grund geben, warum es die immer noch gibt. Sie sind offenbar nicht tot zu kriegen, obwohl man es ja oft genug versucht hat. Irgendwie unheimlich, das Ganze.

Sie behaupten, das auserwählte Volk zu sein. Das glaubt natürlich kein Mensch. Aber unheimlich ist es trotzdem. Egal. Die eigentliche Frage ist doch, was man heute als anständiger Bürger tun kann, um sich zu verteidigen. Was tun, wenn die jüdische Lobby ihre Marionetten tanzen lässt?

Im Grunde ist es ganz einfach: Man muss nur clever sein. Ein bisschen so wie die Juden. Und die Lösung heißt: Israel. Der Judenstaat. Sozusagen der kollektive Jude.

Es ist zwar schlimm, dass es dieses Gebilde überhaupt existiert. Aber andererseits ermöglicht es ungeahnte Möglichkeiten. So kann man nämlich elegant über Bande spielen. Man sagt Israel oder Zionismus oder Zionisten, obwohl jeder mit einem IQ über 20 weiß, wer wirklich gemeint ist.

Man wirft dem kollektiven Juden........

© Juedische Allgemeine