Ist der neue jüdische Außenminister nur ein Feigenblatt?

21. Juli 2026 – 7. Aw 5786

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Ist der neue jüdische Außenminister nur ein Feigenblatt?

Großbritanniens neuer Premier Andy Burnham hat Ed Miliband zum Außenminister ernannt. Dass nun ein jüdischer Politiker für die Nahostpolitik zuständig ist, könnte auch ein Feigenblatt sein

Neue Besen kehren bekanntlich gut. Doch Ed Miliband ist vieles, nur kein neuer Besen.

Der künftige britische Außenminister war von 2010 bis 2015 der (erste jüdische) Vorsitzende seiner Labour Party. Doch Miliband schaffte es nicht, die britischen Sozialdemokraten zurück zur Macht zu führen, von der sie 2010 nach dreizehn Jahren vertrieben worden waren. Miliband wurde von Jeremy Corbyn abgelöst. In der Regierung von Keir Starmer feierte er dann ein Comeback als Wirtschaftsminister, obwohl Miliband nie zu Starmers Anhängern zählte.

Dass der 56-Jährige vom neuen Premierminister Andy Burnham nun eines der höchsten Regierungsämter bekommen würde, hatten dennoch die wenigsten erwartet, auch wenn Miliband damit eine Familientradition fortführt: Sein älterer Bruder David, einst Rivale für den Labour-Vorsitz, hatte das Amt von 2007 bis 2010 inne.

Die Ernennung ist wohl als Zeichen an die Linken in der Partei gedacht. Der neue Premierminister will damit deutlich machen, dass er es ernst meint mit seinem vor Kurzem angekündigten Kurswechsel in der Nahostpolitik.

Ed Miliband wird neuer britischer Außenminister

Wer ist der neue, jüdische Chefdiplomat Großbritanniens?

Burnham verlangt mehr Druck auf Israel und hat sich Miliband als Vollstrecker dieser Politik ausgesucht. Letzterer ist zwar ein Verfechter des Existenzrechts des jüdischen Staates. Aber er ist seit vielen Jahren auch treibende Kraft hinter dem Vorhaben, durch eine einseitige Anerkennung eines Palästinenserstaates Israel zu Konzessionen zu bewegen. Im vergangenen Jahr konnte Miliband jubeln: Starmer gab dem Druck aus den eigenen Reihen nach und erkannte die Eigenstaatlichkeit Palästinas ohne........

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