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Boykott der Weltkonferenz gegen Rassismus

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20.09.2021

Ungewohnt viele Länder wollen eine seit Jahren umstrittene Veranstaltung der Vereinten Nationen boykottieren. Die vierte Ausgabe der Weltkonferenz gegen Rassismus soll dennoch am Mittwoch in New York eröffnet werden.

Bereits im Juli hatte die Bundesregierung bekannt gegeben, dass Deutschland der erstmals 2001 im südafrikanischen Durban abgehaltenen Veranstaltung wie schon 2011 fernbleiben werde. Insgesamt haben mittlerweile westliche 31 Staaten ihren Boykott angekündigt (2011 waren es nur 14). Weitere Länder wie Belgien wollen keine Vertreter auf Ministerebene entsenden.

auswüchse Grund der Ablehnung waren Auswüchse bei der ersten Durban-Konferenz, die nur wenige Tage vor den Terroranschlägen am 11. September 2001 stattfand. Weil zahlreiche Nichtregierungsorganisationen forderten, dass der Zionismus als eine Form des Rassismus verurteilt werden müsse, verließen damals die USA und Israel aus Protest die Konferenz.

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Zur Vorbereitung der Abschlusserklärung hatten sich die asiatischen Staaten bereits im Februar 2001 in Teheran getroffen und sich auf einen Entwurf verständigt, in dem........

© Juedische Allgemeine


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