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»Null-Toleranz-Politik gegen Antisemitismus«

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19.09.2021

Armin Laschet hat das Ziel, nach dem 26. September ins Kanzleramt einzuziehen, noch nicht aufgegeben – dem aktuellen Umfragetief der Union zum Trotz. Das sei ein besonderer Wahlkampf, meinte der Kanzlerkandidat der Union in der letzten Ausgabe der »Tachles Arena« des Zentralrats der Juden in Deutschland, die an diesem Sonntag ausgestrahlt wurde.

Er empfehle jedem, den Ausgang der Wahl in einer Woche abzuwarten. Am Anfang des Wahlkampfs habe es geheißen, Annalena Baerbock stünde kurz vor dem Einzug ins Kanzleramt, dann sei er selbst als nächster Bundeskanzler gesetzt gewesen, und nun zuletzt habe eben Olaf Scholz in den Umfragen vorne gelegen. In jedem der Wahlkämpfe sei bereits etwas schiefgelaufen, aber er werde sich in den letzten Tagen vor der Wahl darauf konzentrieren, »über die Inhalte zu sprechen«.

»klare kante« Er habe in den letzten Wochen immer postuliert, »klare Kante« zu zeigen gegen rechts. »Warum lassen Sie einen Herrn Maaßen dann so gewähren? Heißt das für Sie klare Kante gegen rechts?«, wollte BR-Journalistin Ilanit Spinner, die das Gespräch moderierte, von Laschet wissen. Der CDU-Chef bejahte. Seine Abgrenzung beziehe sich auf die AfD. Dass Maaßen in seinem Wahlkreis in Südthüringen von der örtlichen CDU »demokratisch aufgestellt« worden sei, könne er nicht ändern, meinte Laschet.

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Er teile viele von Maaßens Aussagen ausdrücklich nicht. »Aber muss man jedes Mal eine Debatte darüber anstellen?« Das werte den Betroffenen doch nur auf.........

© Juedische Allgemeine


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