Vereint am Ball |
12. März 2026 – 23. Adar 5786
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Jüdische Hobby-Fußballer feiern ihre Gemeinschaft – und möchten in schwierigen Zeiten ein Zeichen setzen
Das Mannschafts-Logo steht schon längst, nun sind auch die Trikots fertig. »Der Ball kann rollen, das Fußballturnier beginnen«, sagt Ilja Schermann vom Team »Jewgårdens«. Am Sonntag, 22. März, werden jüdische Hobby-Fußballer in Berlin beim »Jewish Football Cup 2026« kicken. »Wir möchten die Juden Berlins zusammenbringen und uns feiern«, sagt Jan Josef Laiter von Kahal Adass Jisroel (KAJ). Die Gemeinde ist Ausrichter des Turniers. »Wir wollen einmal unter uns sein. Die Zeiten sind für uns aufgrund der aktuellen Situation hart, Israel befindet sich im Krieg, der Antisemitismus nimmt zu«, betont der 25-Jährige.
Zwölf jüdische Mannschaften sind angemeldet, darunter Olami Germany, der Zentralrats-Fußballclub von 1950, Chernomorets Odessa (Chabad Ukrainer) und der FC United East (Sefardische Mannschaft). Je fünf Spieler werden in einer Halle auf zwei kleinen Spielfeldern um jeden Ball rennen, jeweils zwei Auswechselspieler warten auf ihre Chance. Der jüngste Fußballer ist 15 Jahre alt und gehört der U18 von Kahal Adass Jisroel an, der älteste ist über 50 Jahre. Neben den bisher 84 angemeldeten Spielern werden auch professionelle Schiedsrichter dabei sein und pfeifen. Ein koscherer Essensstand ist geplant.
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